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Snoezelen

Snoezelen ist eine holländische und erfundene Wortschöpfung aus „snuffelen“ (schnuppern) und „doezelen“ (dösen).

Ursprünglich wurde das Snoezelen in den 70er Jahren für Menschen mit schwerer Mehrfachbehinderung in den Niederlanden entwickelt. Hinter dem Snoezelen steht ein multifunktionales Konzept. Einige Beispiele für Ziele des Snoezelens: Abbau von Stress und Aggression, Seele baumeln lassen, zur Ruhe kommen, Abstand zu Alltagsproblemen, gezielte und neue Wahrnehmungen. Förderbereiche: Basale Reize, Kinästhetische Stimulation, Körperbewusstsein, alle Wahrnehmungsbereiche, Ruhe und Entspannung, Kontakt und Vertrauen, Phantasie und Kreativität.

Snoezelen erzeugt Wohlbefinden und wirkt entspannend; es bringt den Menschen zur Ruhe; aber es aktiviert auch; es weckt das Interesse; es steuert und ordnet Reize; es ruft Erinnerungen hervor; es organisiert den Menschen; es nimmt Ängste und schafft Sicherheit; es kann den Menschen lenken; es bindet und fördert Beziehungen; es macht ganz einfach Freude.

Verantwortliche:

Stiftung Stöckenweid
Claudia Flury

T: +41 43 844 10 81

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